Montag, 14. August 2017

Vernissage in Glauchau

Am Samstag (12. August 2017)  gestalteten wir das musikalische Rahmenprogramm zu Ramonas Ausstellungseröffnung in der Galerie art gluchowe im Glauchauer Schloss. Sitz- und Stehplätze waren gut ausgefüllt von vielen kulturinteressierten Besuchern, die die Galeristin Barbara Zückmantel zur Vernissage begrüßen konnte. Frau Dr. Monika Hähnel sprach zur Kunst und Künstlerin und HandaufsERZ gab 3 Lieder zum Besten: "Gliggauf" - "Weißdornhecken-Blues" - "'s lefft"

Freitag, 11. August 2017

Maadel, was soll dä noch wern?



Maadel wos soll dä noch wern?
Du lässt dr nischt song - und willst a net hern.
Deine Aang die funkeln su
Grie und blau und schwarz - gabn kaane Ruh.
Egal führste wos im Schild
Haste ewos fier - bist e bissl wild.

Festhalten kaa ich dich net - zwinge will ich dich net
Schlong darf ich dich net - spiel ich dir halt e Lied.
Werste ganz zahm - guckste racht lieb.
Su lang de Musik ...ahm gieht.

Maadel wos biste für e schienes Reh?
Tanzt ze menn Liedl hier - mit straffe Hintrbee.
Tanzte de nach meiner Pfeif
Solang ich ahm spiel - dreht sich dei Rock un Reif.
Su spiel ich de ganze Nacht
Und hehr ich auf - wer ich zr'Sau gemacht.

Festhalten kaa ich dich net ...

Maadel wos soll ich dä machen?
Is de Musik vorbei - werste zum Drachen.
Muss dich beschäffting dr Nacht
Hab dich geheirat - zwee Kinner gemacht.
Dr Gung wie iech, 's Maadel wie du,
blaugriene Aang - und gibt kaane Ruh.

Festhalten kaa ich dich net ...

Musik: Tobias Markstein, Text: Ramona Markstein, 2016

Freitag, 9. Juni 2017

Viel ze Zeitig

Ein Sommerlied für jemand, der uns viel zu früh verlassen musste.



Viel ze zeitig
1. Im Morngtau durch de Wies, ‘s Gros is nass
Un zwischen meine Fiß schleicht ne bunte Katz.
De ersten Sonnestrahln auf mein’m Gesicht,
Kitzeln in de Aang - mit warme Licht.

2. Paar tausend Troppen in de Halme hange.
Paar tausend Sonne sei do drin gefange.
Ich tät se alle sammeln - im Fingerhut
Un dann mit amol trinkn - tät dos gut.

Es is noch viel ze zeitig, viel ze frieh.
Vielleicht legt sich dr Tog a nochmal hie.
De Sonn gieht wieder unner - de Vugeln horng.
Se tätn sich racht wunnern - über su nen Morng.

3. Unnerm Wallnussbaam stieht ne klaane Letter.
Unnerm Wallnusbaam lieng de ersten Blätter.
De Niss sei noch net reif, hänge fest am Ast.
Doch de Letter stieht schuh do - dass se nischt verpasst.

4. Dr Sommer is noch net vrbei, de Tog sei noch lang,
A wenn mir glicklich sei, vorm Winter is mir bang.
Auf alles was su afach ist, pfeift dr Wind sei Lied.
Dr Sommer is noch net vrbei eh dr erste Star gieht.

Es is noch viel ze zeitig, viel ze frieh.
Vielleicht legt sich dr Tog a nochmal hie.
De Sonn gieht wieder unner - de Vugeln horng
Se tätn sich racht wunnern - über su nen Morng.

Es is noch viel ze zeitig, viel ze frieh.
Doch es is lang schu - nach’n dritten Juli.

Text/Musik: Ramona Markstein, 2016, für DW

Kleinkunst-Session auf der Katz23

Ein wunderschönes Atelierfest durften wir am Pfingstsonntag erleben. Auch wenn der der Regen am Vormittag nur wenige hartgesottene Gäste ins Atelier führte, kam am Nachmittag mit der Sonne doch allmälig das Publikum und die insgesamt 7 Musiker boten ein vielseitiges Kulturprogram.


Mittwoch, 31. Mai 2017

Offenes Atelier an Pfingstsonntag

Mit Musiker-Kollegen Florian Illing gibt es Pfingstsonntag ein kleines Kulturprogramm auf der Thierfelder Katzenstraße.